Sicherheit
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So nicht! Kultur-Förderskandal in Oberösterreich
Vergleichsweise mit anderen Bundesländern hat es bisher in Oberösterreich recht gut ausgeschaut mit Kulturförderung. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Nicht nur, dass generell die finanziellen Spielräume für Zeitkultur enger werden, nein offenbar werden auch die Kriterien enger. Oder auch willkürlicher. Der Anlassfall für diese Analyse:
Der KUPF-Innovationstopf, österreichweit ein Modellprojekt für transparente Fördermittelvergabe, initiert vom Dachverband der OÖ. Kulturinitiativen, wird nun in seiner Funktionsweise in Frage gestellt:
Im Rahmen des 15. Innovationstopf der KUPF - Kulturplattform OÖ wurden erstmals zwei Projekte nicht gefördert. Zwei Projekte die von einer unabhängigen ExpertInnenjury zur Förderung empfohlen wurden. Zwei Projekte welche die Stadtwache (jetzt Ordnungsdienst) der Stadt Linz zum Thema haben.
Die Landeskulturdirektion stellt plötzlich und in der Argumentation recht dubios jurierte Projekte in Frage, argumentiert wird, dass das die Projekte keinen künstlerisch-kulturellen Inhalt hätten. Die FPÖ hat sich, faktisch zeitgleich mit den Rückzieher des Landes, aufgeregt, dass hier Projekte gefördert werden, die sich kritisch mit der Stadtwache, jetzt euphemistisch Ordnungsdienst genannt, in Linz beschäften. Naja, kann ja Zufall sein ;-) Und was ist das für ein Kunstbegriff?
Die Sache ist jedenfalls für die Projektbetreiber_innen ein grosses Problem und man_frau fragt sich natürlich wohin sowas führen wird. Darum bleibt die KUPF auch nicht untätig und hat eine Petition in Netz gestellt, die ich natürlich schon unterschrieben habe und wo ich nun euch, liebe Blogleser_innen, hiermit auffordere es mir gleich zu tun. Auf der Seite sind auch detailierte Informationen zur Causa nachzulesen.
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Cleanternet
Hier gibts nur das supertolle Video Cleanternet, damit es ja niemand übersieht; auf ThemaTisch habe ich mehr dazu geschrieben.
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Linz braucht vieles. Was Linz aber nicht braucht, ist eine Stadtwache.
Linz braucht vieles. Was Linz aber nicht braucht, ist eine Stadtwache, beschönigend jetzt Ordnungsdienst genannt. Ab morgen Donnerstag, 8. April bis 6. Mai kann die unabhängige BürgerInnen-Initiative gegen eine Stadtwache in Linz am Magistrat und in jeder Bürgerservicestelle unterschrieben werden. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von etwas 40 AktivistInnen, viele aus der freien Kunst- und Kulturszene in Linz.
Stadtwache bedeutet nicht nur die Investition öffentlicher Gelder am falschen Platz, sondern ist auch ein Weg zu Gleichmacherei. Alles, was nicht dem Schema 08/15 entspricht soll künftig keinen Platz mehr im öffentlichen Raum haben.
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