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Frauen, Männer und Geeks (Wifi inside)

Ja, habe ich eh immer schon gesagt:
Es gibt was zwischen den Schubladen Frau und Mann ;-)

via loichay

Comments

Submitted by Gast (not verified) on 1. August 2010 - 16:29.

Du bist ein schöner Gedanke Gottes, als Mann und als Frau.

Submitted by andrea on 2. August 2010 - 11:23.

Lieber Gast, ich denke, dass mit dem schönen Gedanken Gottes - was ich übrigens für einen echt schönen Gedanken halte - geht auch ohne die Schubladisierungen von "Frau" und "Mann", die alle diskriminieren, die da nicht reinpassen.

Submitted by 2010 (not verified) on 6. August 2010 - 18:30.

Welcher Mensch passt nicht in "Frau und Mann"?

Submitted by andrea on 8. August 2010 - 11:40.

Es gibt Menschen - und mehr als man_frau meinen möchte, die Zahlen, die ich aber jetzt im Netz gefunden habe, differieren sehr - die transsexuell bzw. transgender sind, also entweder einen Körper haben, der nicht zum gefühlten Geschlecht passt oder mit einem Körper auf die Welt gekommen sind, der keine "klassisch" eindeutigen zuordenenbaren Geschlechtsmerkmale hat, viele wissen das auch gar nicht, denn wer lässt schon einen Gentest machen (und es gibt die Variante, dass die Chromosomen z.B. "weiblich" sind, aber die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale "männlich" sind)?
Früher wurden diese Kinder leider oft umoperiert als Babies, Gott-sei-Dank ist da was in Bewegung und transexuelle bzw. transgender Menschen werden selbstbewusster und können immer mehr so leben, wie sie eben wollen und sind.
Sehr beeindruckend habe ich überigens den Film Tintenfischalarm gefunden in dem Kontext.

Submitted by Fee (not verified) on 19. August 2010 - 10:15.

Und wenn ich mich wie eine Giraffe fühle und mein kurzer Hals nicht zu mir passt?

Bleiben wir mal am Teppich, nicht. Gefühle und Psychosen und Verwirrungen und Fehlbildungen hin oder her. Trotzdem sind sie Mann und Frau.

Es gibt auch Menschen mit Schwimmhäuten, zwischen den Fingern, und dennoch sind sie nicht Mann, Frau und Frosch.

Bei aller Tragik, allem Mitgefühl und aller Akzeptanz der schwierigen Gefühle und Umstände dürfen wir nicht zu Obskuranten werden. No wag the dog!

Submitted by andrea on 19. August 2010 - 13:42.

@Fee: Genau diese Darstellung von intersexuellen und transexellen Menschen und Transgender, wie du sie machst, ist das Diskriminierende, erst recht der Mensch-Tier-Vergleich. Diese Menschen brauchen kein Mitleid, sondern Akzeptanz und bessere Bedingungen. Sie sind nicht krank, sondern, wie wir schon bei Foucault nachlesen können, definiert immer die Gesellschaft, was krank ist und was nicht. Die Grenzen sind fließend.
Und weil hier schon mal von Gott die Rede war in diesem Thread: Auch Jesus war zu seiner Zeit nicht im Mainstream und hat Inhalte verkündet, die ganz und gar nicht kompaktibel waren mit seiner Zeit. Was ist daraus geworden? Auch als Christin ist es mir wichtig sensibel für Diskriminierungen, die durch den Mainstream passieren, zu sein. Bloss weil etwas immer so war, muss es nicht immer so blieben. Gott-sei-Dank leben wir nicht mehr in einer Sklavenhaltergesellschaft!

Submitted by digiom (Jana Herwig) (not verified) on 19. August 2010 - 14:20.

Bei dem Bild hätte ich Geek Bashing erwartet, statt dessen kam's zu Intersexen- und Transgender-Bashing. Das Web hört nie auf einen zu verblüffen!

Ansonsten hätt' ich nix zu diskutieren mit Positionen, die zur Psychosenkeule greifen müssen, um sich in der Welt beheimatet zu fühlen.

Submitted by andrea on 19. August 2010 - 16:28.

Ja, ich hätte da eigentlich auch was in Richtung Geek-Bashing oder zumindest die Nachfrage, was ein Geek überhaupt ist, erwartet. Aber das ist vermutlich zu exotisch.
Tja, und das diskutieren ist vermutlich die Theologin in mir ;-)

Submitted by Gast (not verified) on 22. August 2010 - 15:55.

Männer sind nicht stubenrein

Submitted by andrea on 22. August 2010 - 22:32.

Ähh?

Submitted by Fee (not verified) on 26. August 2010 - 21:48.

Wir leben nicht mehr in einer Sklavenhaltergesellschaft? Wer sagt das??

Submitted by Hancock (not verified) on 26. August 2010 - 22:23.

Rihanna's "Disturbia" - nicht nur der Text, viel deutlicher noch das offizielle Video - beschreibt die Bessenheit von einem Teufel. Ebenso Lady Gaga in "Bad Romance" mit dem Bösen, dem Teufel. Immer geht es um Ent-Menschlichung. Um den totalen Verlust. Den Verlust des eigenen Willens, des Geschlechts und allem Schönen.

Submitted by andrea on 27. August 2010 - 11:12.

Sklavenhaltergesellschaft ist der Begriff für die Phase bis ca. 500 n.Chr. in meiner Auffassung. Damit wollte ich aber eh nicht sagen, dass es nicht heute auch ganz viele ausbeuterische Verhältnisse gibt, die Ökonomie tickt aber halt anders, moderner. Für manche Arbeitsbedingungen ist sicher der Begriff Sklavenarbeit angebracht, ich denke mal an dass, was z.B. bei den Clean Clothes Kampagnen thematisiert wird.

Submitted by Marion (not verified) on 12. September 2010 - 10:21.

@Hancock: Wahnsinn ist das heftig!!!! Telephone ist fast noch ärger.

Submitted by mini skirt (not verified) on 8. October 2010 - 5:52.

Bei aller Tragik, allem Mitgefühl und aller Akzeptanz der schwierigen Gefühle und Umstände dürfen wir nicht zu Obskuranten werden. No wag the dog!

Submitted by Ronja Räubertochter (not verified) on 10. October 2010 - 13:52.

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