Posted by andrea
19. Dezember 2008 - 0:22
Am Freitag, 19. Dezember 2008 wird von 19:00 - 20:00 Uhr wird die vom Frauenradio SpaceFemFM produzierte Radiosendung in memoriam Gabriele Heidecker erstmals auf Radio FRO ausgestraht. Wiederholt wird diese Sendung am Samstag, 20.Dezember 2008 von 11:00 - 12:00 Uhr.
Aus der Sendungsbeschreibung:
Gabriele Heidecker wurde 1961 in Linz geboren. Sie ist Mutter von 3 Töchtern - Magdalena, Luise und Lilith.
13 Jahre arbeitete sie als Vermessungstechnikerin, studierte dann - in den 90er Jahren - an der Kunstuniversität Linz Architektur. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand der Raum – im besonderen der öffentlich Raum – als kulturelle Konfiguration sozialer Beziehungen.
Schwerpunkte waren Beratung, Konzeption und Vermittlung bezüglich Architektur und öffentlichem Raum. Gabriele Heidecker realisierte zahlreiche Projekte von public arts und Kuratorinnentätigkeit bis hin zu Bauvorhaben, Architekturkonzepten und –vermittlung.
Ihr Lebensweg war gekennzeichnet durch stetiges Engagement für kultur- und frauenpolitische Themen. Sie war eingebettet in vielen Arbeitsgemeinschaften zb: 1999 – 2004 Arbeitsgemeinschaft mit Veronika Müller unter dem Titel room²move.
2003 Gründungsmitglied der Architekturreisegruppe 4fff - vier-frauen-fahren-fort mit Veronika Müller, Edith Karl und Uli Matscheko-Altmüller.
seit 2004 Arbeitsgemeinschaft mit der Schauspielerin und Regisseurin Beate Göbel.
ab 2003 Vorsitzende des Vereins FIFTITU% - Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur in Oberösterreich.
und und und ....
Gabriele Heidecker verstarb im April 2008 mit 47 Jahren.
Die Sendungsgestalterinnen Michaela Schoissengeier und Helga Schager haben zahlreiche Wegbegleiterinnen von Gabriele interviewt. Ich denke, dass das, genauso wie der unlängst an Gabriele posthum verliehene Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz, ein schönes Zeichen ist. Danke, Michi und Helga!
Alle, die zum genannten Zeitpunkt keine Zeit zum Radiohören haben, können die Sendung auf der CBA bei Radio FRO downloaden.
Posted by andrea
21. Oktober 2008 - 23:35
Auf dem Blog der Kommunikationsguerilla ist mit dem Titel "Wenigstens in Mailand passiert was" zu lesen:
Während hierzulande die anti-deutsche Dummheit wohl auch nicht unwesentlich zur Unfähigkeit der politischen Mobilisierung gegen die soziale Umverteilung in der gegenwärtigen Krise des kapitalistischen Systems beigetragen hat, bewegt sich wenigstens in Italien etwas. In Mailand waren 50.000 auf der Straße.
Das und auch der entsprechende Kommentar
Es geht nicht darum, sie größer zu machen als sie sind, aber den Anti-Deutschen ist es gelungen, innerhalb der Radikalen Linken eine Meinungsführerschaft zu erringen, die dazu geführt hat, dass es keinerlei mobilisierbares Wissen über den Finanzmarkt gibt, so dass nun tatsächlich die sozialdemokratische Ladenhüter hervorgeholt werden.
Die Diskurshegemonie wird über das Label Antisemitismus erreicht. Die selbst antisemitische Argumentation der Anti-Deutschen, nämlich dass jegliche Kritik am Finanzkapitalismus anitsemitisch motiviert sei, hat dazu geführt dass die radikale Linke einen großen Bogen um das Thema gemacht hat und nun die sozialdemokratischen Rezepte Konjunktur bekommen werden.
Posted by andrea
4. Oktober 2008 - 18:55
Radio B138 aus dem Kremstal hat letzte Woche den Bescheid der KommAustria erhalten und kann - nach einem Jahr regelmässigem Radioprogramm im Internet - nun auch terrestrisch senden, auf der Frequenz 90,4 MHz. Damit gibt es nun in Oberösterreich vier freie Radios, denn nach Radio FRO in Linz und dem Freien Radio Salzkammergut konnte sich 2005 auch das Freie Radio Freistadt etablieren.
Posted by andrea
2. August 2008 - 22:04
Ja, ich höre noch Radio FRO. Nicht regelmäßig, nicht ständig, aber regelmäßig selektiv. Gäbe es keine Email-Reminder, würde ich es wohl manchmal aus dem Blick verlieren...
Das CBA ist für mich ein tolles, frei zugängliches Archiv von Sendungen – ich kann suchen und hören, wann immer ich etwas brauche. Noch immer ist der persönliche Bezug wichtig, wenn ich jemanden kenne, wenn ich etwas von jemandem kenne, so schürt das mein Interesse – und dabei stoße ich dann doch immer wieder auf etwas Neues.
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