Konzepte schreiben ist niemand in die Wiege gelegt - das merke ich selbst immer wieder, wenn ich Seminare zum Thema begleite, ganz besonderes im Trainingslager Förderungen in Kunst und Kultur, wo es darum geht, prägnante Projektkonzepte für Förderanträge zu stellen. Da kommt es einfach darauf an, es auf den Punkt zu bringen wofür das öffentliche Geld denn sein soll. Es reicht ganz einfach nicht aus, die eigene Idee toll zu finden - die anderen müssen es auch verstehen.
Christian Henner-Fehr beschäftigt sich in seinem Kulturmanagement-Blog damit, warum es so schwierig ist, ein Konzept zu erstellen. Er verweist auf eine Publikation von Sonja Ulrike Klug, die fünf Probleme nennt:
1. “Meine Zeit reicht nicht aus”
2. “Es ist viel zuviel”
3. “Ich blicke nicht durch”
4. “Ich bin nicht kreativ”
5. “Ich kann nicht schreiben”
"Ich bin nicht kreativ" höre ich zwar bei Kulturschaffenden nie, das würde wohl dem Selbstverständnis widersprechen, aber alles andere kommt mir sehr bekannt vor. Ich stelle aber auch fest, dass es fast alle in 2 Tagen Seminar schaffen ein passibles Projektkonzept für das eigene Projekt zu formulieren. Also gehts es oftmals einfach ums Tun, ums (strukturierte) Anfangen und sich Trauen. Beim nächsten Konzept gehts dann schon leichter, denn Konzepte schreiben ist etwas, dass man/frau wie andere Dinge auch einfach lernen kann.







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