Ökologie

Ein fahrradfahrender Baum

Posted by andrea
24. Mai 2009 - 18:43

Passend zum schönen, radfahrer_innenfreundlichen Wetter habe ich in der Bicycle Soup Gruppe dieses Bild von LiveGreenToronto entdeckt.

Ja, das gibts: Umziehen per Fahrrad

Posted by andrea
17. März 2009 - 13:08

Über den Newsletter der Aktion Autofasten bin ich auf darauf aufmerksam geworden, dass eine fünfköpfige Wiener Familie ihren Umzug mit Fahrrädern organisiert hat. Ich wäre bisher nicht einmal auf die Idee gekommen, dass das geht - die Bilder auf der Website zeigen aber, es ist möglich. Brauchen tut es dazu viele HelferInnen und viele kreative Fahrzeuge. Sehenswert! Ob es auch nachahmenswert ist, sei aber dahingestellt. Da ich sowieso nicht umziehen will, muss ich das wohl auch nicht entscheiden. Im Alltag mache ich die Erfahrung, dass das Fahrrad für fast alle Erledigungen das passende Gefährt ist. Da reicht schon ein Körberl, es braucht nicht mal so tolle Christianabikes. Aber haben würde ich so eines schon gerne mal.

Tiere haben eine eigene, unverwechselbare Würde

Posted by andrea
21. Februar 2009 - 15:29

Heute habe ich in der Linzer Landstrasse Aktivist_innen des Vereins gegen Tierfabriken getroffen und auch gleich gegen den Pelzverkauf bei der Firma Kleiderbauer unterschrieben. Pelze zum Anziehen sind ja wirklich sowas von unnötig und verursachen eine Menge an Tierleid. Ich kenne mich mit Tierrechtsfragen nicht im Detail aus, aber frage mich immer wieder, warum all diese Massentierhaltungen und Tierversuche nicht einfach verboten sind. Es ist ethisch völlig unhaltbar, denn Tiere sind zwar etwas anderes als Menschen, aber haben genauso eine eigene unverwechselbare Würde, die es unbedingt zu achten gilt. Letztlich geht es da nur um Geschäftsmacherei, Kapitalismus eben. Betroffen war ich auch von Beitrag Botox - Tierqual für eine fragwürdige Schönheit im Blog Mentio von Noah. Es ist einfach unglaublich, dass es sowas geben darf.

Erinnert wurde ich heute auch wieder an die Repressionen gegen Aktivist_innen des Vereins, denen vorgeworfen wird, Mitglieder in einer kriminellen Organisation nach § 278a zu sein. Die Folge: 3 Monate Untersuchungshaft und die Beschlagnahmung von Unterlagen des Vereins. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch immer, das Verfahren ist also in Schwebe. Das ganze ist nicht nur eine offenbar konstatierte Aktion gegen unliebsame Aktivist_innen, sondern auch demokratiepolitisch höchst bedenklich - denn die Frage liegt nahe, wer die nächsten sind? Atomkraftgegner_innen, Gewerkschafter_innen, EU-Kritiker_innen? Auch hier gibt es eine Unterschriftenaktion, die ich vor längerer Zeit schon unterstützt habe.

Autorettung auf der Arche Noah

Posted by andrea
20. Februar 2009 - 0:16

Dieser Cartoon (via kosmopolit) hat offenbar einen Europäischen Presse Preis gewonnen, genaues kann ich aufgrund mangelnder Französisch-Kenntnisse nicht identifizieren. Der Cartoon gefällt mir jedenfalls sehr gut, weil er die Message genau auf den Punkt bringt: Erst ist monatelang vom Klimawandel in den Mainstream-Medien die Rede, jetzt gehts nur noch um die Rettung der Auto-Industrie - statt auf vernünftige Mobilitätsformen umzusatteln und Ökotechnologien auszubauen, um auch den Beschäftigten in diesem Bereich längerfristig sinnvolle Arbeitsplätze anbieten zu können. Die politisch Verantwortlichen verladen offenbar derzeit lieber die Autos auf der Arche Noah als Menschen und Tiere.

Ich nutze die Gelegenheit für ein paar sachdienliche Hinweise zum Thema:
Auf die Initiative "Autofasten" der Umweltbeauftragten der christlichen Kirchen in Österreich habe ich ja schon hingewiesen. Start ist am 25.Februar. Blogs, die ich sich unter anderem mit Ökothemen beschäftigen, die ich gerne lese, sind Mentio und Tempel der Gaia. Und es ist für alle, die es noch nicht getan haben, interessant den eigenen ökologischen Fussabdruck zu errechnen. Eine sehr nette Aktion stammt vom Verkehrsclub Deutschland: Neue Räder braucht das Land!

Klimawandel und Autofasten

Posted by andrea
30. Januar 2009 - 20:22

"Unsere kleine Welt - Der Klimafilm" heisst ein Kurzfilm von Janine Ilg, Johannes Berner, Josef Buchner und Thomas Kohlbauer, der im Rahmen eines studentischen Projekts an der Hochschule Augsburg im Fachbereich Gestaltung entstanden ist (via Alles was gerecht ist). Mir gefällt der Film sehr gut, weil es gelingt das politische Thema des Klimawandels mit seinen sozialen Implikationen mit dem Alltag einer mitteleuropäischen "Durchschnittsfamilie"zu verbinden - das Problem wird sehr anschaulich. Der Film ist wirklich gut gemacht, ein kleines Paradestück politischer Kunst.
Aber um nicht nur beim Analysieren zu bleiben, nutze ich die Gelegenheit auf das Projekt Autofasten der kirchlichen Umweltbeauftragten in Österreich zu verweisen. Die Fastenzeit von 25. Februar bis Karsamstag 11. April 2009 könnte (durchaus auch für Menschen, die sonst mit Kirche nichts zu tun haben) ein Anlass sein, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken. Eingeladen sind auch alle Nicht-Autobesitzer_innen, was mich besonders freut. Was ich da aber genau bekomme oder tun soll, ist unklar, aber der bestellte Newsletter wird es zeigen. Aber jetzt erst mal der Kurzfilm:

Unsere Kleine Welt - Der Klimafilm from Josef Buchner on Vimeo.

€100 für die Anschaffung eines Fahrrades oder ein Jahresticket für den öffentlichen Verkehr!

Posted by andrea
26. Januar 2009 - 17:55

Der Verkehrclub Österreich VCÖ hat heute eine Initiative für eine Ökoprämie gestartet. Diese kann online unterstützt werden, was ich heute schon getan habe. Ich habe zwar ein gut funktionierendes Fahrrad und brauche darum auch keine Jahreskarte für Linz, aber vernünftiger ist dieser Vorschlag allemal als die Ideen der Förderer_innen der Autoindustrie. Der Text:

Ja zur Ökoprämie. Die Regierung führt eine Prämie für den Kauf neuer Autos ein. Der VCÖ betont, dass damit jene, die wirklich umweltfreundlich mobil sind, benachteiligt werden. Deshalb hat der VCÖ diese Initiative gestartet.
Ich spreche mich für eine Ökoprämie von 100 Euro für den Kauf eines neuen Fahrrades und für Jahreskarten für den Öffentlichen Verkehr aus. Damit wird ein Anreiz für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten gesetzt.

Die Verschrottungsprämie für alte Autos ist meiner Meinung nach einer der absurdesten Ideen der österreichischen Innenpolitik, sowohl aus einer ökologischen wie auch ökonomischen Perspektive betrachtet. Ökologisch ist wohl klar, dass die Produktion neuer Autos mehr Umweltschäden verursacht als das Weiterfahren mit den alten Fahrzeugen. Ökonomisch und sozial betrachtet liegt nahe, dass Menschen, die sich nur ganz alte Autos leisten können, auch kein Geld für ein funkelnagelneues Auto haben werden. Aus dem heute auch veröffentlichten Sozialbericht des Sozialministerium geht hervor, dass 1% der Haushalte über mehr als ein Viertel des Privatvermögens verfügt. Da liegt der Ansatzpunkt für soziale Umverteilung und nicht bei solch absurden Verschrottungsaktionen.
Unterschreiben!

Activism gegen radioaktiv-strahlende Castor-Transporte, unterstützt durchs Web 2.0

Posted by andrea
10. November 2008 - 19:41

Ich verfolge seit 2 Tagen live die Berichterstattung über die Proteste gegen die Castor-Transporte von Frankreich nach Deutschland. Ziel der Proteste ist es, sich gegen das ungeeignete Atommüllerlager Gorleben zu wenden und einen massiven Aufwand für den Staat zu produzieren - um klarzumachen, dass es heute anstatt morgen Zeit ist für den Atomausstieg. Ein Zitat: "Atomkraftwerke ohne Endlager zu betreiben, ist nun mal wie Fliegen ohne Landebahn".
Die AktivistInnen nutzen massiv Internet und Web 2.0 für unabhängige Berichterstattung und Koordination: