Über dieses Blog

Posted by andrea
17. Oktober 2008 - 15:24

In diesem Blog schreibe ich über Themen, die für mich von Relevanz sind. Mit den Stichworten "Kultur, Bildung, Politik, Theologie" versuche ich das zusammenzufassen, ein feministischer Blick prägt alle Bereiche.

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, hier alles zu mixen, was ich so tue und wofür ich mich so interessiere und nicht für jedes Themenfeld ein eigenes Blog anzulegen. Über die Tagcloud erkennt man/frau leicht, was das alles ist. Einen Blog gibt es einerseits aus pragmatischen Gründen - Bloggen ist ja nicht meine Hauptbeschäftigung und gleichzeitig macht ein Blog aber nur Sinn, wenn es in einer gewissen Regelmässigkeit etwas Neues gibt -, andererseits auch, weil ich denke, dass zusammengeführt werden soll, was zusammengehört. Würde ich für mich relevante Themenbereiche ausblenden oder verlagern, entsteht kein "Bild" des Ganzen.

Diese Website und dieser Blog hat neben der Information über relevante Themen auch die Funktion mich als Person vorzustellen. Ich hoffe, dass für meine ArbeitspartnerInnen und FreundInnen aus der Kultur vielleicht auch meine theologischen Neuigkeiten und Überlegungen von Interesse sind und umgekehrt, dass für theologisch Interessierte auch der Link zur Kultur spannend sein könnte.

Das das manche Irritationen hervorruft, ist mir klar: Die freie Kunst- und Kulturszene, wie ich sie erlebe, ist praktisch ziemlich fern jeder Theologie. Meine persönliche Verbindung geht da weniger über die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst im kirchlichen Kontext, sondern vielmehr über die gesellschaftspolitische Relevanz politischer Kulturarbeit, die in ihrer Praxis eine Utopie von demokratischer Beteiligung, Solidarität und Verantwortung antizipiert (mehr dazu andeutungsweise in diesem Text). Mit dieser Frage nach dem Ganzen, nach dem Sinn, nach dem Aushalten des Noch-Nicht einer gerechten Welt stößt man/frau aber meiner Meinung nach ins Zentrum dessen vor, was Religionen nach und in der Tradition der Aufklärung leisten müssen und wozu sie in besonderer Weise prädestiniert sind (nach Habermas): Das zur Sprache bringen von Sinn und die entschiedene Widerrede gegen eine naturwissenschaftliche Verengung des Diskures und die ökonomische Instrumentalisierung des Menschen. Die Frage des guten Lebens für alle ist ein Horizont, den wir nicht aufgeben dürfen, um den tagtäglich neu zu ringen ist.

Dieses Blog gibt es seit Juli 2008.
Dieses Blog wird möglichst offen moderiert. Kommentare und Diskussion sind erwünscht.
Sexistische, rassistische oder sonstwie abwertende Aussagen und reine Werbung behalte ich mir aber vor zu löschen.